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In fast allen deutschsprachigen
Diözesen führen die derzeitigen Reformen zu
größeren Seelsorgeeinheiten. Das Zweite Vatikanische Konzil
hat die Liturgie bekanntlich als „Höhepunkt, dem das Tun der
Kirche zustrebt", und als „Quelle, aus der all ihre Kraft
strömt", bezeichnet (Liturgiekonstitution Art. 10). Das muss bei
allen strukturellen Veränderungen, die immer auch das liturgische
Leben in einem Seelsorgebezirk betreffen, im Blick bleiben. Es ist
verständlich, dass sich in der gegenwärtigen Situation
Personal-, Finanz- und Organisationsfragen leicht in den Vordergrund
drängen. Das Zusammenwachsen hat aber auch liturgische
Dimensionen. Darauf will diese Handreichung, die ursprünglich
für das Bistum Essen entwickelt wurde, das Augenmerk richten, und
dazu möchte sie Anstöße geben. Sie folgt den
Abschnitten des Kirchenjahres und weist nach der Art eines Kalenders
auf verschiedene Feiern hin, bei denen die größere
Gemeinschaft und die wachsende Gemeinsamkeit mit bedacht werden sollten.
(aus dem Vorwort)
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