Frank Walz, Salzburg

Die nicht-kirchliche bzw. weltliche Bestattung

Eine plurale Gesellschaft mit einer Vielfalt von Weltanschauungen macht zunehmend auch das Angebot von nicht-kirchlichen bzw. weltlichen Bestattungsformen notwendig. Dies muss nicht als Konkurrenz, darf vielmehr als Ergänzung, in gewisser Weise auch Entlastung der kirchlichen Bestattung verstanden werden. Beide Formen können voneinander lernen, insbesondere bzgl. des Ritualverständnisses und der Vorsteherpräsenz. Die allen Bestattungsformen gleiche Frage ist jene nach dem inneren Zusammenhang von Leben und Tod; diese betrifft uns alle, im wörtlichen Sinne, existentiell und sollte deshalb – v.a. im Ritual der Verabschiedung – gut und richtig beantwortet werden.