In meinem Beitrag stelle ich die leibliche Geste ins Zentrum der
liturgischen Zeremonie. Vor dem Hintergrund kulturtheoretischer Überlegungen
streiche ich die heilende Bedeutung der rituellen Handlung für den durch Krisen
gekennzeichneten Lebensweg des Menschen hervor. Angelehnt an antike
Ordnungssysteme lege ich Erkenntnisse aus der Gehirnforschung dar und befürworte
den Ausgleich von linker und rechter Gehirnhälfte, in deren Zusammenwirken
Sprache und Gefühle zueinander finden.
Abschließende Übungsanleitungen
dienen der leiblichen Erfahrung von Wandlung im Rahmen der Theaterarbeit.