Michael Worsch, Bregenz

Eucharistie und Imago des Sakralen
Performative Ästhetik im Kontext von Liturgie –
szenische und gestische Gestaltungsmittel kennen lernen

In meinem Beitrag stelle ich die leibliche Geste ins Zentrum der liturgischen Zeremonie. Vor dem Hintergrund kulturtheoretischer Überlegungen streiche ich die heilende Bedeutung der rituellen Handlung für den durch Krisen gekennzeichneten Lebensweg des Menschen hervor. Angelehnt an antike Ordnungssysteme lege ich Erkenntnisse aus der Gehirnforschung dar und befürworte den Ausgleich von linker und rechter Gehirnhälfte, in deren Zusammenwirken Sprache und Gefühle zueinander finden.

Abschließende Übungsanleitungen dienen der leiblichen Erfahrung von Wandlung im Rahmen der Theaterarbeit.