Glaube sucht nach vielen Ausdrucksmöglichkeiten. Eine der gläubigen Existenz adäquate Ausdrucksweise ist das Singen und Musizieren, wo das Unsagbare und Unbeschreibliche weitaus besser und angemessener angedeutet werden kann als mit Worten allein. Menschliche Extremsituationen wie Leiden und Tod sind Prüfsteine eines angefochtenen und sich bewährenden Glaubens, der auch in dieser Situation nach einem musikalischen Ausdruck ruft. In vier Erzählungen (Cäcilia, die Gesandten der Kiever Rus, Heinrich Seuse, Franz von Assisi) und drei Kirchenliedern (Lobe den Herren, Wachet auf, ruft uns die Stimme, Dass Du mich einstimmen lässt) wird narrativ der Frage nachgegangen, wie das Unsägliche singbar wird und dadurch Menschen, die dem Wort Gottes auf der Spur sind, erreicht.