Institut

Geprägt von den Ideen der Liturgischen Bewegung initiierte P. Adalbero Raffelsberger OSB († 27. September 1952) ein „Institutum Liturgicum“, welches 1947 von der Erzabtei St. Peter errichtet wurde. Nach Abschluss des II. Vatikanischen Konzils wurde es im Jahr 1965 als Pastoralliturgisches Institut der Österreichischen Bischofskonferenz (ÖBK) konstituiert (gemäß Art. 44 der Konzilskonstitution „Sacrosanctum Concilium“). Seither ist das „Institutum Liturgicum“, welches 1994 in „Österreichisches Liturgisches Institut“ umbenannt wurde, das Sekretariat der Liturgischen Kommission für Österreich (LKÖ). Aufgabe dieser Kommission ist es, unter Führung der ÖBK die pastoralliturgische Bewegung in Österreich zu leiten, die notwendigen Studien und Erprobungen zu fördern und Adaptationen vorzubereiten.

In Zusammenarbeit mit der LKÖ und den universitären liturgischen Instituten gibt das Institut die Fachzeitschrift Heiliger Dienst heraus, die sich mit den Themenbereichen Liturgiewissenschaft und liturgische Praxis beschäftigt. Das Österreichische Liturgische Institut arbeitet auch eng zusammen mit dem Deutschen Liturgischen Institut in Trier und dem Liturgischen Institut der deutschsprachigen Schweiz in Fribourg.