Freitag 24. März 2017
Glauben|Feiern
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Aktuelles

Lesestunden am Karsamstag

Die Lese-Vigil der Osternacht breitet den reichen Schatz der Heilsgeschichte vor uns aus – für die Feier der Osternacht zentral und grundlegend. Aber so umfassend, dass sie heute vielerorts gar nicht mehr in den Gottesdienst zu passen scheint.

 

Die Vielzahl an Lesungen war ursprünglich gedacht, um in den Stunden der Nacht vor der Eucharistiefeier am Ostermorgen zu wachen und zu beten. Die Lesungen wollen hineinführen in das Geheimnis der heiligen Nacht:

 

 

Herr, unser Gott,
durch die Schriften des Alten und des Neuen Bundes
führst du uns ein
in das Geheimnis dieser heiligen Nacht.
Öffne unsere Augen für das Werk deines Erbarmens
und schenk uns durch die Gnade dieser Osternacht
die feste Zuversicht, dass auch unser Leben
in deiner Herrlichkeit vollendet wird.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 (Oration nach der Siebten Lesung)

 

 

Nachahmenswerte Idee des Teams auf Burg Rothenfels

Den Reichtum aller Texte in einem spätabendlichen Familiengottesdienst zu verkosten, ist oft eine Überforderung.

Vor diesem Hintergrund entstand auf Burg Rothenfels vor 4 Jahren eine nachahmenswerte Idee.

 

Hier trifft man sich beginnend mit 11:00 Uhr zu jeder vollen Stunde des Tages in der Kapelle, um jeweils eine der Lesungen zu hören und zu beten.

So legen sich die Lesungen in den Stunden des Wartens, der Wachsamkeit und des Fastens wie ein Netz über den Karsamstag.

 

   

Wer nicht in der Nähe ist, mag mithilfe des eigens dafür gestalteten Heftchens – allein oder zu mehreren – dennoch mitlesen und mitbeten.

Die Gebete nach den Lesungen sind auf die Lesungstexte abgestimmt und enthalten wertvolle Gedanken zur Erschließung der erzählten Heilsgeschichte.

 

Lesungen und Gebete sind ein Auszug aus der Agende „Passion und Ostern“, hrsg. von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (Lutherisches Verlagshaus, Hannover 2011), Seiten 260–288.

 

Die Hefte im Taschenformat sind gratis. Bestellung zu den Versandkosten!

 

Bestellung der Hefte in Österreich - bis 18. März 2017 - bei: christoph.freilinger@liturgie.at

 

 

Einaldung zum Mitmachen

Sollten Sie sich mit Ihrer Pfarrgemeinde oder auch als einzelne/r an diese Form der Stundenliturgie anschließen wollen, können Sie Hefte im Taschenformat zu den Versandkosten bestellen.

Bestellungen in Österreich - bis spätestens 18. März 2017 - im Österreichischen Liturgischen Institut beichristoph.freilinger@liturgie.at

 

 

Gratis, aber nicht umsonst

Diese Aktion der Burg Rothenfels ist wirklich gratis!

"Der Preis der Hefte ist so gering, dass es kleinlich wäre, das abzurechnen. Und es ist charmant, wenn in der Kirche auch einmal etwas ohne Geld läuft.
Falls Sie den Wunsch verspüren, Burg Rothenfels eine Spende zukommen zulassen, sei Ihnen dies natürlich unbenommen – und in Zeiten großer Baumaßnahmen ist jeder Euro willkommen und gut investiert."

Das Spendenkonto bei der „Sparkasse Mainfranken“ hat die IBAN „DE 6779 0500 0002 4000 2543“ und den BIC „BYLADEM1SWU“. Spendenbescheinigungen werden zugestellt. 

ZITAT

"Für die Liturgie Verantwortliche sollten immer wieder versuchen, sich die Brillen eines ästhetisch sensiblen, religiös suchenden Mitchristen oder eines Agnostikers aufzusetzen, der an der Schwelle von Kirchenraum und Gottesdienst negativ darüber staunt, wie mache Liturgen mit dem Heiligsten umgehen, das ihnen anvertraut ist.  So wird eine missionarische Chance, meist freilich ahnungslos, vertan."

 

(Diözesanbischof emeritus Dr. Egon Kapellari, in: Quelle des Segens. Schritte zu einer lebendigen Liturgie ..., 16)

Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

Deutsches Liturgisches Institut, Trier

Das Gotteslob

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grafik: Monika Bartholomé

©KBW Stuttgart

Österreichisches Liturgisches Institut
Postfach 13
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http://www.kirchenmusikkommission.at/