Ausgehend von sechs grundlegenden Thesen untersucht der Beitrag anhand exemplarischer Texte der Osterliturgie des römischen Ritus, wie die Kirche als Volk Gottes im Angesicht Israels zur Sprache kommt. Dabei zeigt sich, dass die vornehme Zurückhaltung der verwendeten Typologien eine inklusive Identifikation ermöglicht, in der die christliche Deutung das Judentum nicht abwertet oder enteignet.
Prof. Dr. Harald Buchinger
ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Fakultät für Katholische Theologie und Director des Centre for Advanced Studies „Beyond Canon_“ der Universität Regensburg sowie Direktor des Institutum Liturgicum Ratisbonense.