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Beiträge
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    Inhalt:

    Hanne Lamparter

    Möglichkeiten und Chancen des ökumenischen Gebets 

     

    Erkenntnisse aus der Geschichte des Ökumenischen Rates der Kirchen 

     

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 132–140

    Das (gemeinsame) Gebet ist ein Herzstück der Ökumenischen Bewegung. Der Beitrag zeigt Möglichkeiten von „ökumenischem Gebet“ auf – als Gebet, das in gemeinsamen Anliegen verbindet, als wechselseitige Fürbitte für die anderen Konfessionen, als Gebet um Einheit und Versöhnung, als Teilhabe am Gebets- und Liedschatz der anderen, in liturgischer Gastfreundschaft oder im gemeinsamen Neuformulieren und Konzipieren von Gottesdiensten –, bevor einige Lernfelder im gemeinsamen Beten skizziert werden.

     

     

    Dr. Hanne  Lamparter

    arbeitet als evangelische Pfarrerin in einer Kirchengemeinde bei Stuttgart und ist zugleich Beratende Mitarbeiterin für Weltökumene am Konfessionskundlichen Institut der EKD in Bensheim. Sie wurde 2018 mit einer Arbeit über die Gottesdienstpraxis im Ökumenischen Rat der Kirchen promoviert.

    Benedikt Kranemann

    Prozessorientierte Ökumene – eine Chance für die Liturgie

     

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 125–131

    Eine prozessorientierte Ökumene schätzt das, was bereits als Einheit zwischen den Kirchen realisiert ist, und sucht einen Weg zu immer mehr Einheit. Das eröffnet mit Blick auf Liturgie und Ökumene neue Perspektiven und kann zu neuem Engagement ermuntern. 

     

     

    Prof. Dr. Benedikt  Kranemann

    ist Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.

    Florian Ihsen

    Feiern in Gegenwart der Anderen 

     

    Beobachtungen und theologische Überlegungen zur  ökumenischen Gottesdienstpraxis

     

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 116–124

    Der Beitrag setzt bei der Liturgie als theologischem Erkenntnisort – nicht zuletzt für die Lehre von der Kirche – an und reflektiert, wie im Versammeln, im Singen, im Hören und Auslegen des Schriftworts, im Lobpreis Gottes und auch in den Texten der eucharistischen Liturgie immer schon erfahrbar wird, dass jeder christliche Gottesdienst von der Basis her „ökumenisch“ ist. Liturgie als heilsame und verwandelnde Begegnung mit Gott ist von daher der „Markenkern“, der alle christlichen Kirchen – wenngleich unter den Bedingungen des Getrenntseins – zutiefst verbindet, und Ökumene eine Frage der persönlichen Haltung und Spiritualität. 

     

     

    Dr. Florian  Ihsen

    ist evangelischer Pfarrer, er leitet das Spirituelle Zentrum St. Martin in München, ist Beauftragter für Spiritualität im Kirchenkreis SchwabenAltbayern und u. a Rundfunkprediger und Mitglied der ökumenischen Gesprächskommission der Vereinten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).

    Christopher J. Sprecher, Jutta Henner, Johannes Marböck

    Zur Stellung der Bibel in den Konfessionen

     

    Christopher James Sprecher
    Im byzantinischen Ritus

     

    Jutta Henner, Wien
    In der evangelischen Kirche

     

    Johannes Marböck

    In der katholischen Kirche

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 108–115

    Die Heilige Schrift ist als Ur-Kunde des christlichen Glaubens ein alle Konfessionen verbindendes Fundament, auf dem die einzelnen Kirchen freilich in unterschiedlichen Ausprägungen aufbauen. 

     

    Dr. Christopher James Sprecher 
    studierte Germanistik, klassische Philologie und orthodoxe Theologie; er ist derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mittelalterforschung der Österr. Akademie der Wissenschaften.

     

    Dr. Jutta Henner 
    leitet die Österreichische Bibelgesellschaft und lehrt an der KPH Wien-Niederösterreich. 

     

    Dr. Johannes Marböck 
    ist emeritierter Universitätsprofessor für Altes Testament.

    Andrea Ackermann

    Dreifaltigkeitslieder im „Gotteslob“

     

    Ein Streifzug durch Stammteil und diözesane Eigenteile

     

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 98–107

    Der Beitrag stellt Dreifaltigkeitslieder im katholischen Gesangbuch „Gotteslob“ 2013 aus Stammteil und den diözesanen Eigenteilen vor, darunter auch ein evangelisches Kirchenlied. Besondere Beachtung erhält das Lied O Heiligste Dreifaltigkeit (GL 352), das ein Zitat des Kirchenvaters Tertullian verdichtet. Dieses für die Katechese entstandene Trinitätslied von 1621 wird heute in einer Fassung gesungen, die jedoch stark von der Theologie des 19.  Jahrhunderts geprägt ist.

     

     

    Univ.-Ass. Dipl.-Theol.in Andrea Ackermann 
    ist Assistentin am Institut für Systematische Theologie und Liturgiewissenschaft der Universität Graz.

    Peter Ebenbauer

    Im Namen des Vaters und des 
    Sohnes und des Heiligen Geistes


    Zur trinitarischen Prägung der christlichen Liturgie

     

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 90–97

    Die christliche Liturgie ist durchzogen von Gebeten, Gesängen und Formeln, die sich auf den drei-einen Gott, auf Vater, Sohn und Heiligen Geist beziehen. Sind diese trinitarischen Bezüge ein Reflex auf die authentische Glaubenslehre der Kirche, wie sie sich in den großen altkirchlichen Glaubensbekenntnissen von Nizäa (325) und Konstantinopel (451) herausgebildet hat, oder haben sie noch andere, tiefer liegende Gründe? Dieser Beitrag versucht die zweifellos durch die genannten Konzilien beförderte Durchdringung der Liturgie mit trinitarischen Formeln daraufhin zu befragen, aus welchen Ursprungszeugnissen diese Formeln stammen und welche spirituellen und glaubenspraktischen Potentiale heute in der trinitarischen Prägung der Liturgie zu entdecken sind. Das biblische Bekenntnis zu dem einen und einzigen Gott (Dtn 6,4) bleibt dabei immer der unverzichtbare Bezugspunkt und das Korrektiv zur Gefahr der Verselbständigung der drei göttlichen Personen. 

     

    ao.Univ.-Prof. Dr. Peter Ebenbauer 
    leitet seit Oktober 2018 den Fachbereich Liturgiewissenschaft, Christliche Kunst und Hymnologie an der Kath.-Theol. Fakultät Graz und ist Lehrbeauftragter für Liturgie am Institut für Kirchenmusik und Orgel an der Grazer Kunstuniversität.

    Alexander Zerfaß

    Geheimnis des Glaubens

     

    Zur Dynamik des eucharistischen Hochgebets

     

    Abstract: H|D 79 (2025) 2–20
    Der Beitrag führt auf Basis des spätantiken Hochgebets im 4. Kapitel der sogenannten Traditio Apostolica in die grundlegende Dynamik des Eucharistiegebets ein, erschließt anhand des dreigliedrigen Aufbaus die zentralen Sprechakte des Hochgebets – Dank, Darbringung, Bitte – und ordnete ihnen jeweils eines der Kernthemen des Eucharistiefeierns zu: Vergegenwärtigung, Opfer und Wandlung. So wird deutlich, dass sich mittels Worthandlung in den Gaben Brot und Wein die Hingabe Jesu an Gott und Menschen bis hinein in den Tod am Kreuz symbolisch verdichtet und die Darbringung der Gaben auf die Selbsthingabe der Gemeinde zielt, die in der Darbringungsaussage sprachlich mit der Selbsthingabe Christi verknüpft ist.

     

    Univ.-Prof. Dr. Alexander Zerfass
    ist Professor für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie
    an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Salzburg.

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    Österreichisches Liturgisches Institut

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    5020 Salzburg

    oeli@liturgie.at
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